Das Anwesen
Die Festscheune
Altes Holz, lange Nächte — hier wohnt der Teil des Festes, der nicht schlafen will.
Jedes Anwesen hat einen Ort, an dem die Nacht am liebsten bleibt. Hier ist es die Scheune: altes, dunkles Holz, Lüster zwischen den Balken, eine Bar, die aus einer antiken Tür gebaut wurde, und davor ein Garten, der nach Süden schmeckt.
Am Abend wandert das Fest wie von selbst hierher — von der Tafel zum Tresen, vom Tresen unter die Lichterketten. Die Scheune verträgt Ausgelassenheit besser als jeder Saal: Sie hat ein Jahrhundert Erntefeste gesehen, bevor das erste Brautpaar kam.
Wer es ruhiger mag, sitzt draußen zwischen Oliven und Kerzen und hört die Musik durch die offenen Tore. Beides ist richtig.
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